Veranstaltungen
in der Region Blumenegg

Biotopexkursion: Wer braucht schon einen Baumpieper?

Do, 28.05.202617:00 Uhr

Treffpunkt: Hofer-Parkplatz Bludesch

Information

Plakat Biotopexkursion

Waren Sie schon einmal auf einer Biotopexkursion? Gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten können Sie die einzigartigen Naturlebensräume ganz in Ihrer Nähe kennenlernen. Entdecken Sie eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt mit vielen bunten, aber auch unscheinbaren und verborgenen Arten. Auf unserem Weg wollen wir heuer besonders genau die Magerwiesen mit ihrer einzigartigen Artenvielfalt auf kleinstem Raum unter die Lupe nehmen. Dabei wollen wir auch in Erfahrung bringen, was für deren Erhaltung nötig ist.

 

Unter der fachkundigen Leitung von Georg Amann haben Sie die Möglichkeit am Donnerstag, den 28. Mai 2026 dieses besondere Naturjuwel in der Gemeinde Bludesch zu erkunden:

 

Vor genau 40 Jahren, im Mai 1986, wurden in Bludesch die Magerwiesen für das erste Vorarlberger Biotopinventar kartiert und die besonderen Naturwerte erhoben. Die Charaktervögel des Gebietes waren Baumpieper und Neuntöter, die Zauneidechse war häufig und daher gab es wohl auch die Schlingnatter, die sich von ihr ernährt. Als botanische Rarität galt etwa die Gewöhnliche Kugelblume, die sich im Ländle seit jeher in der Blumeneggregion besonders wohl fühlte. Ein merkwürdiges Insekt, halb Schmetterling halb Libelle, der Schmetterlingshaft, jagte über den Wiesen nach kleineren Insekten. Was ist geblieben? Was hat sich verändert? Wir wollen das bei dieser gemütlichen Wanderung erkunden.

 

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

 

Die Einladung richtet sich an alle Interessierten, die die Vielfalt der Natur in Vorarlberg näher kennenlernen möchten!

 

Die Biotopexkursionen werden in Zusammenarbeit mit engagierten Vorarlberger Gemeinden angeboten. Informationen zu weiteren Biotopexkursionen finden Sie im Veranstaltungskalender unter www.umweltv.at/veranstaltungen.

 

Exkursionsleitung: Georg Amann

Mitzubringen: Festes Schuhwerk und Wetterschutz, Fernglas und Lupe falls vorhanden, Getränke und Jause je nach eigenem Bedarf

Veranstalter: Gemeinde Bludesch und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Walgau Wiesen Wunder Welt

 

Foto: Brauner Waldvogel, (c) Gerhard Boehler

gsund z'Bludäsch: Kräuterwanderung mit Apotheker Charly Worsch

Sa, 30.05.202614:00 Uhr

Treffpunkt: Kirchenlinde bei der Pfarrkirche St. Jakob

Information

Apotheker Charly Worsch führt uns durch die Wiesen in Bludesch und erklärt die heimischen Heilkräuter.
Max. 25 – 30 Teilnehmer:innen


Anmeldung in der Gemeinde Bludesch unter gemeinde@bludesch.at oder Tel. 05550 22 18

 

Ausweichtermin bei schlechtem Wetter: Sa. 06.06.2026

56. Internationale Bludescher Orgelkonzerte 2026

So, 31.05.202617:00 Uhr

St. Nikolaus Kirche, Alte Landstraße, Bludesch

Konzert

Am Sonntag, den 31. Mai findet mit Beginn um 17 Uhr in der alten Bludescher St. Nikolauskirche das zweite Konzert statt. Dieses Konzert ist in mehrfacher Hinsicht eine besondere Veranstaltung.

 

Einerseits bringt das Programm die hierzulande ziemlich seltene Begegnung mit Volksmusik  aus Skandinavien in Bearbeitungen für ein Violine–Violoncello-Duo, andererseits schafft die Gegenüberstellung von literarischen Texten zum Thema „Würde des Menschen“ einen markanten Kontrapunkt eigener Prägung zum Musikprogramm dieses Konzertes, das zusätzlich zur erwähnten skandinavischen Volksmusik in der Fassung für Violine und Violoncello auch Musik von Antonio Vivaldi, John Playford und Henry Purcell beinhaltet.

 

Und in einer weiteren Hinsicht erhellt sich das Profil dieser Veranstaltung:

bekannte Persönlichkeiten der Vorarlberger Literaturszene begegnen hier in der uralten Bludescher St. Nikolauskirche jungen aufstrebenden und vielversprechenden Vorarlberger Musikerinnen.

 

Der Theologe, Seelsorger, Buchautor und vielgefragte Referent Mag. Elmar Simma ist vielen ein fester Begriff, welche auf der Suche nach Lebenssinn und geglücktem Leben von ihm beraten und geführt wurden und werden.

 

Der Theologe und Kunsthistoriker Dr. Walter Buder war viele Jahre Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Feldkirch und der völlig neuartigen Initiative  „KunstKirche“, durch welche aktuell ungewohnte Zugänge zu Fragen der Kirche, der Spiritualität und zum Verhältnis von Kunst und Sakralität aufgetan  und erschlossen worden sind. Daß es diese Initiative „KunstKirche“ seit einigen Jahren nicht mehr gibt, ist ein echter Verlust für unser Land!

 

Beide Autoren reflektieren in der Bludescher St. Nikolauskirche über eine aktuelle, schier zeitlose Problematik der menschlichen Existenz: über die Würde des Menschen, die permanent in Bedrängnis und Gefahr ist.

 

Die beiden blutjungen Schwestern Hannah und Marie Eberle entstammen einem musikerfüllten Elternhaus: sie sind die Töchter des bekannten Dirigenten Christoph Eberle. Sie sagen von sich selber: „Wir haben seit früher Kindheit miteinander musiziert. Und wenn mittlerweile das Leben uns in unterschiedliche  Länder getragen hat, haben wir das gemeinsame Musizieren beibehalten.“  Ihre Leidenschaften für die Barockmusik und die Nordische Folklore möchten sie bei diesem zweiten Bludescher Konzert mit vielen Zuhörern teilen.

Hock mit mir ufs Bänkle im Kirchenwinkel

Do, 11.06.202618:00 Uhr

Gemeinschaftsgarten Schwarzbachgarta

Kunst und Kultur

Im Jahre 1650 wurde die alte St. Jakobskirche abgetragen. Danach entstand unter Initiative des Landvogtes Johann Rudolph von der Halden und nach den Plänen des Bregenzerwälder Barockbaumeister Michael Beer eine neue, größere Pfarrkirche im Barockstil. Zehn Jahre zuvor errichtete der Landvogt für seinen Sohn neben der Kirche den „Ansitz Unterhalden“ – die heutige Krone – die aktuell renoviert wird. Gemeinsam mit weiteren Gebäuden rund um Kirche und Ansitz Unterhalden zählen die alten Bauern- und Doppelhäuser zum Bludescher Kirchenwinkel.

Beim mittlerweile fünften „Bänklehock“, den die Gemeinde Bludesch mit der Arbeitsgruppe Soziales und die Arbeitsgruppe FamiliePlus in Kooperation mit dem Gemeinschaftsarchiv Walgau und dem Geschichtsverein Region Bludenz organisieren, steht der Kirchenwinkel im Mittelpunkt. Neben historischen Entwicklungen freuen wir uns auf viele Geschichten und Erlebnisse, welche die Bewohnerinnen und Bewohner uns erzählen werden. 

Alle Interesierten sind zum Zuhören, Verweilen, Fotos mitbringen oder Geschichten erzählen herzlich eingeladen.

Mit gekühlten Getränken und musikalischer Umrahmung freuen wir uns auf einen gemütlichen Austausch und euer Kommen!

Bewegt im Park - Bewegung mit Faustball

Mi, 24.06.202618:00 Uhr

Freizeitplatz Oberfeld, Bludesch

Sport

Plakat

Jetzt mitmachen bei „Bewegt im Park“ 2026!

 

"Bewegt im Park" bietet zum 10-Jährigen Jubiläum auch heuer von Juni bis September wieder ein vielfältiges Aktivprogramm in öffentlichen Parkanlagen und freien Flächen in ganz Österreich. Die Teilnahme ist einfach, kostenlos und unverbindlich! Die Kursangebote sind offen für alle Bewegungshungrigen, unabhängig von Alter und Fitnesslevel. Unter professioneller Anleitung können Sie diverse Sportarten sowie neue Aktivitäten ausprobieren und im Idealfall in Ihren Alltag integrieren. Die Angebote richten sich an alle Interessierten, die gern in der Gruppe trainieren. Neben frischer Luft und einem besseren Körpergefühl steht vor allem der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Kurse finden immer am gleichen Wochentag (außer Feiertage), zur gleichen Uhrzeit, unabhängig vom Wetter statt.

 

Mehr Infos sowie alle Kursbeschreibungen – Titel, Datum und Ort sowie Wissenswertes – finden Sie unter folgendem Link: www.bewegt-im-park.at.  Auf der Landkarte können Sie ganz bequem Ihre Stadt/Gemeinde auswählen und sehen auf einen Blick alle Bewegungsangebote in Ihrer Nähe.

Historischer Rundgang durch Bludesch

Fr, 17.07.202613:30 Uhr

Pfarrkirche St. Jakob, bei der Kirchenlinde

Kunst und Kultur

Geführter Rundgang mit Arnold Schweigkofler und Stefan Stachniß, MA

 

Die Gemeinde Bludesch blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich bis heute im Erscheinungsbild des Dorfes sowie in der umgebenden Kulturlandschaft widerspiegelt. Dazu zählen die alten Ansitze der Familie „von der Halden“, die Gebäude Unter- und Oberhalden. Von besonderer Bedeutung sind die beiden Kirchenbauten im Dorf: die Nikolauskirche, die zu den ältesten Kirchen Vorarlbergs zählt und die vom Bregenzerwälder Barockbaumeister Michael Beer geplante Pfarrkirche St. Jakob.

 

Am Talrand findet sich mit der Vanovagasse eine alte Verbindungsstraße, die dort angrenzende Trockensteinmauer in Verbindung mit der Ruine Jordan sind Zeugnisse des einstigen Weinbaus oberhalb des Dorfes. Auf der Verbindung mit dem Ortsteil Gais eröffnet sich zudem ein weiterer historisch bedeutender Bereich: Bei Runkelina konnte vor knapp zehn Jahren eine Fundstätte aus der Eisenzeit und der römischen Epoche entdeckt werden.

 

In Gais angekommen prägen die ehemalige Lungenheilstätte Gaisbühel, die Walgaukaserne und das große Areal der Firma Vögel das Gebiet. Der große freie Platz im Talboden weist auf eine bereits vergangene Industrie hin, fast 200 Jahre lang befand sich dort die Müller’sche Roth und Buntfärberei – später die Firma Degerdon.

 

Der Rundgang startet im Ortszentrum bei der Pfarrkirche und endet nach zirka drei bis dreieinhalb Stunden wieder bei der Pfarrkirche. Es gibt Parkmöglichkeiten hinter der Kirche. Die Veranstaltung der Gemeinde Bludesch und des Geschichtsvereins Region Bludenz findet nur bei guter Witterung statt, Auskunft über +43 664 8063621247.

Hock mit mir ufs Bänkle im Gaisbühel

Do, 01.10.202618:00 Uhr

Gaisbühel

Kunst und Kultur

Weitere Informationen folgen!

Salonvortrag „Die Widerständigen: Warum die Bergbäuerinnen im Alpenraum unverzichtbar sind“

Mi, 04.11.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

In diesem Vortrag richten wir den Blick auf die Berglandwirtschaft im Alpenraum und be-schäftigen uns mit der Frage, wie sie trotz zunehmender ökonomischer Belastungen und struktureller Veränderungen fortbestehen kann. Dabei wird die Berglandwirtschaft nicht allein als Produktionsform verstanden, sondern als umfassende Lebensweise, die seit Generationen die Kulturlandschaft prägt und zugleich immer wieder Raum für neue, inno-vative Ansätze eröffnet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf ihrer Funktion als sozialer „Kitt“ in den Dörfern, wo landwirtschaftliche Arbeit, gemeinschaftliche Strukturen und lokale Identität eng miteinander verbunden sind. Darüber hinaus beleuchten wir die viel-fältigen Leistungen der Berglandwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität sowie ihren Beitrag zum Klima- und Landschaftsschutz. Vor diesem Hintergrund gehen wir der Frage nach, welche Rolle Identität, Wissen und nachhaltige Praxis für eine zukunftsfähige Ent-wicklung spielen können. Abschließend diskutieren wir, welche gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit Bergbäuerinnen und Bergbauern auch in Zukunft ihre zentrale Rolle im Alpenraum wahrnehmen und ihren Beitrag für Ge-sellschaft und Umwelt leisten können.

Referentin: Assoz. Prof. Dr. Rike Stotten, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck

Salonvortrag "Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära"

Mi, 02.12.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära

Die frühe Sowjetunion war ein Staat, der von Gewalt, Bürgerkrieg und systematischem Terror geprägt wurde. Bereits unter Lenin entstand 1923 auf den Solowezki-Inseln das erste Sonderlager – der Anfang eines weitverzweigten Lagersystems, das sich in der Stalin-Ära zum repressiven GULag-Netzwerk ausweitete. Es diente vor allem der Einschüchterung und Kontrolle der Bevölkerung und prägt Russland und viele Nachfolgestaaten bis heute.

Auch Österreicherinnen und Österreicher gerieten in diesen Apparat – darunter der aus Czernowitz stammende Peter Demant. 1941 nach Sibirien deportiert, überlebte er zehn Jahre Lagerhaft an der Kolyma und blieb selbst nach Stalins Tod im Lagergebiet festgehalten. Erst in den 1970er Jahren konnte er nach Moskau übersiedeln; rehabilitiert wurde er 1991.

Ausgehend von Demants Lebensweg erinnert der Vortrag an die stalinistische Repression als Teil der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und eröffnet einen Zugang zu ihren bis heute spürbaren Auswirkungen.

Referent: Kurt Scharr, Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von der Habsburgermonarchie bis zu Fragen von Raum, Grenze und Kulturlandschaft. Zuletzt publizierte er zum Franziszeischen Kataster in Österreichisch-Schlesien.

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